,
...

    Die Alchemie ist eine der missverstandensten Wissenschaften. Sowohl bei Materialisten als leider auch bei Esoterikern. Dabei ist die Alchemie gar nicht so seltsam wie sie manchmal wirkt. Genau genommen sind alle Chemiker, Pharmazeuten (Apotheker) und Homöopathen nichts anderes als Alchemisten. Da die Alchemie aber so Missverstanden wurde, war es für viele Alchemisten nötig sich umzubenennen wollten sie weiterhin als seriöse Wissenschafter gelten.

    Der Name Alchemie kommt aus dem alten Ägypten. Al ist ein Artikel und Kem bedeutet "schwarze Erde" womit das fruchtbare Land am Nil gemeint war - Ägypten. Al Kem heisst also "aus dem Land der schwarzen Erde" - manchmal wird Kem auch als eine Stadt in Ägypen bezeichnet. Jedenfalls liesse es sich auch mit "Kunst der Ägypter" übersetzen. Die Griechen übernamen dies später und aus Al Kem wurde Alkemy und daraus Alchemy wobei im griechischen chymia soviel wie "aufspalten" bedeutet - und Alchemisten versuchten ja nicht nur Tränke zu brauen sondern auch Stoffe voneinander zu trennen um den "Kern" zu finden in dem sich alle Stoffe gleich sind - die sogenannte Prima Materia. Heute kennen wir davon noch die klassische Chemie und verbinden diese Wissenschaft kaum noch mit ihrem Ursprung in Ägypten.Daraus ersichtlich ist und war die Alchemie stets ein Gebiet der Hermetik und daher reich an Symbolik - was für viele Missverständnisse sorgte.Die Alchemisten versuchten keineswegs Blei in Gold zu verwandeln (auch wenn die moderne Chemie das heutzutage hinbekommt und dies theoretisch auch frühere Alchemisten vollbracht haben könnten) Das Blei zu Gold war vielmehr symbolisch zu verstehen und bedeutet aus unedlem, edles zu machen. Damit waren nicht Metalle gemeint sondern die Charakterveredelung der menschlichen Seele - unedle, egoistische Wesenszüge in edle, altruistische zu verwandeln, das eigene "Blei" der Seele in "Gold" der Seele zu verwandeln. Das geht durch alchemistische Transformation - indem man die der unerwünschten negativen Eigenschaft entgegen gesetzte positive Eigenschaft stärkt. Wer also Wut los werden will kann das sehr gut indem er die eigene innere Ruhe stärkt und sich in Geduld, Toleranz und Nachsicht übt.Die Alchemie befasste sich aber auch mit der Lehre der Stoffe - Chemie - und hat bereits vor Jahrtausenden gewusst, dass alle Stoffe, so verschieden sie erscheinen mögen, im Grunde das Selbe sind. Damals nannte man es "Prima Materia" heute nennt man es Energieschwingungen (aus denen Quanten etc werden und daraus Elektronen etc und dann Atome). Auch ohne Elektronenmikroskopen wussten die alten Alchemisten, dass alle Stoffe im Grunde das selbe sind nur verschieden angeordnet.Auch die "Quinta Essentia" auch "Quintessenz" ist ein wichtiger Begriff der Alchemie und bezeichnet das 5. Element (übersetzt die 5. Essenz) - den Äther, den Ursprung aller Elemente und allen Seins.Die Alchemie war und ist eine magische Wissenschaft die sich hauptsächlich mit der Veredelung des Selbstes beschäftigt und dazu eigene Methoden entwickelt hat. Anhand der Elementelehre gibt es eindeutig Stoffe welche man den Elementen zuordnen kann. So sind etwa reizende Zutaten wie Zwiebel, Pfeffer, Senfkörner und dergleichen "feurig" und stärken das Feuerelement im eigenen Körper und in der Seele.Anhand der hermetischen Lehre und der Kenntnis der Pflanzen wurde dann versucht Tränke herzustellen welche bestimmte Eigenschaften der Seele fördern oder schwächen. Heute erst weiss man, dass Hormone und andere körpereigene Stoffe tatsächlich auf die Gefühlswelt des Menschen Einfluss haben also man durch solche Tränke tatsächlich eine seelische Veränderung durchmachen kann (im Extremfall Drogen)Umgekehrt kann aber auch gezielte Vorstellungskraft die Hormone und andere Stoffe im Körper beeinflussen, womit die Hermetik erneut bewiesen wäre denn "wie oben so unten" also muss eine Änderung "unten" auch "oben" wirken und umgekehrt - und tatsächlich, eine Veränderung der Hormone bewirkt eine Veränderung in der Seele und umgekehrt, seelische Veränderungen oder gezielte Vorstellungskraft verändern auch die Zusammensetzung des Körpers und können Wunder bewirken.Im Lauf der Zeit hat die Alchemie durch diese Lehre zahlreiche Heilmittel gefunden und noch heute bedient sich die Pharmazie der alten alchemistischen Regel, dass man ein Gift mit einem anderen Gift neutralisieren kann. Und die Homöopathie bedient sich der Regel, dass man ähnliches mit ähnlichem heilen kann.Natürlich waren die alten Alchemisten nicht so gut ausgestattet wie moderne Labore und es gab viele Betrüger was dem Ruf der Alchemie sehr geschadet hat, aber in der Tat gab es wahre Lebenselixiere die nahezu jede Krankheit heilen und die Lebensdauer verlängern konnten.Noch heute gibt es solche Tränke und Apotheken verkaufen ähnliche Mittel unter anderem Namen. Für die alchemistischen Elixiere war aber nicht die Wirkung der Kräuter wichtig sondern die elementische Zuordnung. Wie erwähnt gehört die Alchemie eng zur Hermetik.So haben einige alchemistische Tränke bestenfalls eine desinfizierende Wirkung aber keine medizinische Solche. Das gilt für den Trank allein. Der wahre Alchemist versucht jedoch einen Trank zu brauen der wunderbare magische Eigenschaften hat - ein Trank welcher eine starke Materialisierungskraft hat und magische "Daten" sehr gut speichern kann.Man kann sich das so vorstellen: Jeder Stoff besteht aus einer energetischen Schwingung. Auch Gedanken sind Schwingungen und die ganze Magie baut auf diesen Schwingungen auf indem man mit Schwingungen andere Schwingungen beeinflusst.Der Alchemist versucht nun einen Trank zu brauen welcher Schwingungen die man gedanklich hineinlegt stark verdichten (realisieren) und gut speichern kann.Ein alchemistischer Trank ist also ein "Datenträger" für magische Befehle und die heilende Wirkung entspringt keinen Stoffen im Trank sondern den Gedanken die man hineinlegt.Ein guter alchemistischer Trank ist ein starker fluidischer Kondensator, ein Gebräu welches das elektromagnetische Fluid gut speichern und verdichten kann. Es ist also ein magisches Hilfsmittel.Wenn man in so einem Trank die 4 Elemente staut und dazu die Lebenskraft und das ganze mit dem Wunsch lädt, dass es jede Krankheit kuriere und das Leben verlängere wird der Trank genau das tun. Wenn man in den selben Trank den Wunsch hineinlegt, dass er giftig wirke und den Trinkenden töte, wird er dieses tun.Vor rausgesetzt der Alchemist ist in der Lage besagte Stauung zu vollführen. Der Erfolg hängt dann nur von der Intensität der Vorstellung und der magischen Reife des Alchemisten ab.Wer das wunderlich findet kann ja unter "Placebo Effekt" nachschlagen. Die moderne Medizin weiss, dass ein Patient allein durch den Gedanken, dass ein Mittel hilft, gesund werden kann. Ärzte verschreiben wirkungslose Zuckerpillen ohne Wirkstoffe und die Patienten werden gesund, weil sie an die Wirksamkeit glauben. Die alchemistischen Tränke basieren auf genau diesem Prinzip. Die Alchemisten haben aber nicht einfach Zucker genommen, welcher nur ein schwacher Akkumulator für magische Kraft ist, sondern nach Zusammensetzungen geforscht welche solche Wünsche besonders stark realisieren können. Und sie hatten Erfolg. Ein fähiger Alchemist kann mit seinen Tränken wirklich Wunder vollbringen welche auch einen Apotheker in Staunen versetzen dürften. Allerdings gibt es auch genügend Apotheker die sich selbst mit Alchemie beschäftigen.Die Alchemie hat auch eine Lehre herausgebracht in der jeder Planet einem bestimmten Metall zugeordnet wird etwa Mars - Eisen, Sonne - Gold und dergleichen und damit eine Brücke zur Astrologie gebaut mit dem Glauben, dass das jeweilige Metall die Eigenschaften der zugehörigen Sphäre in sich trägt. In der praktischen Alchemie hat sich diese Zuordnung als sehr richtig erwiesen und in nahezu jedem alchemistischen Trank befindet sich Gold. Spuren von Gold reichen da schon und man kann in der Apotheke "Aurum Metallicum" kaufen, als Tropfen ab D6, in festen Zustand ab D3 - und das ist nichts anderes als Gold in Pillen oder Tropfenform und der Preis ist auch recht günstig - etwa 8 - 14 Euro für 100ml was in der praktischen Alchemie lange reicht. Damit kann man grob einen Liter alchemistischer Tränke brauen. Und nicht die Menge macht den Trank wirksam sondern die Fähigkeit des Trankes das elektromagnetische Fluid zu verdichten und die magische Macht des Alchemisten, um den Wunsch in den Trank zu bannen.Auch die Bachblüten nutzen alchemistische Erkenntnisse wie auch viele andere Heilmethoden in dieser Richtung.Das elektrische Fluid stammt aus dem Feuerelement und hat die Eigenschaft der Expansion und ist der Elektrizität analog, das magnetische Fluid stammt aus dem Wasserelement und hat die Zusammenziehung als Haupteigenschaft und ist dem Magnetismus analog. Das elektromagnetische Fluid stammt aus dem Erdelement und hat die Eigenschaft zu verdichten - laienhaft ausgedrückt, Wünsche zu verwirklichen.Je nach Art des Wunsches gibt es verschiedene Tränke die ihn besonders gut realisieren können. Für "feurige" Wünsche wie etwa mehr Willenskraft gibt es spezielle Mischungen, wie auch für alle Anderen. Es gibt aber auch "Universal"tränke die zwar nicht ganz so gut wirken dafür aber mit jedem Wunsch geladen werden können - und mit allen Elementen was sie für manche Wünsche wie etwa Gesundheit, die ja nichts anderes ist als Elementeharmonie im Körper, zum idealen Trank macht. Solche Tränke können zwar nur von Magiern wirksam hergestellt werden, entfalten ihre Wirkung aber bei jeder Person die davon trinkt, ob magisch geschult oder nicht. Oftmals wurden die Tränke nach der Ladung noch mit wohlschmeckenden Zutaten verfeinert damit sie auch einigermaßen geniessbar waren. Oder würden sie einen Absud aus Zwiebeln, Knoblauch, Senf, Eisen und Brennessel gerne trinken? Im Grunde genügen kleine Mengen des Trankes (ähnlich den Globuli oder Tropfen der Homöopathie) regelmässig eingenommen wobei gute Tränke schon bei einmaliger Einnahme wirken. Man kann den Trank auch mit anderen Getränken vermischen, was aber mitunter auf Kosten der Wirksamkeit geht.Tränke:Es gibt mehrere Arten von "Zaubertränken"

    Die pharmazeutischen Tränke rufen aufgrund physischer Ursachen Ergebnisse hervor - da fällt etwa die ganze Pharmazie und Medizin hinein. Das sind aus diversen Pflanzen gebraute Tränke die schon allein pharmakologisch wirken.
    Wenn man zum Beispiel einen pharmakologishcen Liebestrank brauen will müssen da neben Zucker, Alkohol und Glückshormonen auch Geschlechtshormone rein die den Sexualtrieb reizen - bei Frauen Östrogen, bei Männern Testosteron, und die sekundären Geschltechshormone. Nach Einnahme eines solchen Trankes ist man tatsächlich viel anfälliger sich zu verlieben oder mit jemandem in das Bett zu steigen. Für harte Fälle kommen noch diverse Psychopharmaka rein die dazu führen, dass der Trinker sich nachher einfach glücklich und zufrieden fühlt und das vermutlich nicht dem Trank sondern der Person zuschreibt von der er / sie den Trank bekommen hat. Zusätzlich werden dadurch Bedenken und Hemmungen gemindert da der Verstand untergraben wird und die Gefühle gestärkt werden

    Dann gibt es die alchemistischen Tränke. Diese nutzen Pflanzen, Salze und pulverisierte Metalle den höheren Gesetzen entsprechen und daher eine Schwingung in sich tragen und beim Trinkenden auslösen die dem gewünschten Ziel entspricht. Bleiben wir beim Beispiel Liebestrank:
    Man würde also ein reines Destilat nehmen (hoher Alkoholgehalt etwa 80%) und darin gebe man Zutaten die der Venus Sphäre entsprechen - pulverisiertes Kupfer, grünen Farbstoff, Rosenblütenextrakt, Zimt.
    Da alle Bestandteile der Venus Sphäre Analog sind die für Sympathie, Liebe und Erotik zuständig ist, ist der Trank mit dieser Sphäre in Verbindung und entsprechend geladen auch wenn er pharmakologisch völliger unsinn ist.
    Der Trinker wird durch das trinken sofort mit der Venus Sphäre in Verbindung gebracht und fühlt sich automatisch glücklicher, zufriedener, fröhlicher, spürt Liebesgefühle in sich hoch steigen, eine sexuelle Erregung und so dergleichen mehr weil die Venusgeister den Trinkenden - der ihnen Schwingungsmässig nahe gekommen ist - sofort beeinflussen. Natürlich kann man sich gegen die Wirkung bewusst wehren wie auch beim pharmazeutischen Trank aber es ist schwer.
    Bei vielen Menschen reicht ja schon Rosenduft um eine leichte Erregung und Sehnsucht nach Liebe zu wecken.

    Und dann gibt es noch die magischen Tränke.
    Da nimmt der Magier einen Kondensator der dem Element entspricht mit dem er arbeiten will - etwa ein starker absud aus Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer, Chalapeno fürs Feuerelement oder nimmt einen Universalkondensator - einen komplexen - oder wenn es nicht anders geht eben nur Kamille.
    Das Gebräu hat nun selbst keinerlei Wirkung - es ruft weder Liebe noch Erotik oder sonst etwas hervor man kann es bedenkenlos zu sich nehmen.
    Der Trank hat aber die Eigenschaft Wünsche die hineingelegt und gebannt werden enorm zu verdichten.
    Wenn nun der Magier in den Kondensator einen Wunsch legt – etwa den, dass im Trinkenden starke Liebesgefühle, sexuelle Lust, Sympathie und Zuneigung für den Magier geweckt werden, wird sich diese Schwingung im Kondensator enorm verstärken und ähnlich einer Hypnose beim Trinkenden genau diese Schwingung auslösen - also magisch den Trinkenden dazu bringen sich zu verlieben.
    Diesen Tränken kann man sich meist gar nicht entziehen es sei denn der eigene Wille wäre stärker als der im Kondensator liegende Wille des Magiers.
    Die magischen Tränke sind also am wirksamsten da sie im Trinkenden wirklich starke Gefühle und Gedanken auslösen.

    Und dann gibt es noch die kabbalistischen Tränke die den Magischen entsprechen nur, dass hier mit einer kabbalistischen Formel gearbeitet wird anstatt mit dem Willen - diesen Tränken kann sich dann nur noch ein Gottgleicher entziehen wenn er eine kabbalistische Gegenformel verwendet ansonsten sind die Wirkungen immens und nicht aufzuheben.Natürlich kann man zur Steigerung der Wirksamkeit auch mehrere Methoden kombinieren. So lassen sich der pharmazeutische und der magische Trank oft wunderbar vereinen wobei der Wunsch hier in die pharmazeutische Substanz gelegt wird und nicht in einen Kondensator – der Wunsch verstärkt dann die pharmakologische Wirkung.

    Rezepte:

    Die Zubereitung eines alchemistischen Trankes geschieht in mehreren Phasen. Zuerst werden die einzelnen Zutaten gereinigt (unter kaltem Wasser abspülen evtl. mithilfe von einem Sieb)

    Dann werden die Zutaten möglichst klein gemacht (Nüsse, Körner etc mit einem Mörser zerstossen, Blätter schneiden etc)Anschliessend werden die Zutaten in einen Topf gelegt und mit Wasser (am besten destiliertes) übergossen bis die Zutaten gut bedeckt sind - man nehme aber nicht zuviel Wasser.Anschliessend wird das ganze aufgekocht und für etwa 30 Minuten köchelnd belassen damit die Wirkstoffe aus den Pflanzen herausgekocht werden. Dann wird alles durch einen sehr feinen Sieb in eine saubere Schale gegossen damit die festen Bestandteile des Stoffes zurückbleiben.Das ganze geben sie nun in einen sauberen Topf und kochen den "Tee" erneut auf - und zwar so lange bis er dickflüssig wird. Wenn er dickflüssig ist nehmen sie den Topf vom Herd (Idealerweise kochen sie auf offener Flamme oder einem Gasherd, möglichst nicht auf einem elektronischen Herd) und geben in die "Brühe" Alkohol - am besten 70%igen (in der Apotheke erhältlich) da er gute konservierende Eigenschaften hat. Geben sie nun genauso viel Alkohol dazu wie sie Extrakt haben (also für 10 ml Extrakt 10 ml Alkohol) Sie haben nun ein konserviertes Extrakt erhalten, eine Essenz. Dazu geben sie nun noch die Goldtinktur. Pro ml Essenz 1 Tropfen. Das genügt.Jetzt können sie noch ein paar Tropfen ihres eigenen Blutes und Spermas (bei Frauen entfällt letzteres) dazugeben, das ganze sehr gut verrühren und in eine dunkle Flasche geben (Zwecks Konservierung - die Fläschchen gibt es in der Apotheke für kleines Geld)Alternativ kann man statt die Zutaten zu kochen diese auch für etwa 30 Tage in Alkohol einlegen und in die Sonne stellen wodurch die Stoffe direkt in den Alkohol "gesaugt" werden.Auch kann man zwecks gesteigerter Effektivität jede Zutat einzeln auskochen und erst am Ende die Zutatenessenzen zusammenschütten.Bedenken sie, dass Gold aufgrund seiner Analogie zur Sonne und damit zur Strahlkraft und "Göttlichkeit" in jeden alchemistischen Trank gegeben werden sollte, da Gold von allen Metallen die besten magischen Eigenschaften hat. Gefolgt von Silber, dann von Kupfer. So wie die Stoffe verschieden gute elektrische Leiter sind, sind sie auch verschieden gute Leiter für magische Energie die ja wie gesagt der Elektrizität analog ist.Auch Körperflüssigkeiten haben magische Eigenschaften und von diesen haben 2 Flüssigkeiten, aufgrund ihrer Analogie zum Akascha Element und der Lebenskraft, besonders starke Wirkung und sollten ebenfalls in einen alchemistischen Trank gegeben werden: Blut und Sperma (des Herstellers) Auch Speichel hat gewisse magische Eigenschaften und kann zugegeben werden. Ekel ist hier fehl am Platze und es gibt Kulturen oder auch sexuelle Handlungen in welchen solche Flüssigkeiten ohne desinfizierenden Alkohol genossen werden.Im Allgemeinen empfiehlt es sich bereits beim Zubereiten der Tränke Ritualgewandung zu Tragen und das ganze als "heiliges" Ritual zu betrachten da so schon während dem Kochvorgang auf den Zweck des Trankes eingestimmt wird. Wirklich wichtig wird aber die Phase, wenn der Trank abgefüllt ist. Nehmen sie dann das Fläschchen zur Hand und laden sie das gewünschte Element (oder Elemente) und ihren Wunsch in die Flüssigkeit hinein. So intensiv wie nur möglich. Wenn reine Vorstellungskraft für sie den Zweck nicht erfüllt, können sie ein richtiges Ritual daraus machen und mit Zauberstab, Gebeten und dergleichen ihren Wunsch in die Flüssigkeit bannen. Wichtig ist, dass sie davon fest überzeugt sind, dass die Flüssigkeit ihren Wunsch beinhaltet und die Einnahme der Flüssigkeit, schon in Tropfenform, ihren Wunsch erfüllt.Tränke der Elemente:Feuer: Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer, Senfkörner, ChiliLuft: Haselnüsse, Wacholderbeeren, Rosenblüten, KoriandersamenWasser: Hafer, Rübensamen, Zuckerrübe, Pfingstrosenblätter, Kirschbaumblätter.Erde: Petersilienwurzel oder Blätter, Kümmelsamen, Spitzwegerich, Nelkenblüte, Melissenkraut.Universal: Angelikawurzel, Salbeiblätter, Lindenblüten, Gurkenschalen, Akazienblüten, Kamillenblüten, Lilienblüten, Zimtblüten oder Rinde, Brennesselblätter, Pfefferminzblätter, Pappelblätter, Veilchenblüten.

    Chaosmagie 

    chaosmagie
    Die Chaosmagie ist eine  junge Bewegung in der Magie. Sie entstand, etwa um 1960. Nach dem Tod Crowleys, kam es in England dazu, dass immer mehr Menschen sich ohne eine bindende Tradition oder Loge mit Magie befassten – wesentlich dazu trugen bei, die Werke Crowleys und Bardons, die es erlaubten auch ohne Loge Magie zu erlernen.

    Um 1980 entstand der Begriff Chaosmagie, geprägt von Peter Carroll der für Chaosmagier sehr wichtig ist. Carroll lehnte sich bei der Chaosmagie aber an Fantasyromane an und nicht an bestehende magische Traditionen. Auch das Symbol der Chaosmagie - die Chaossphäre (siehe Bild) ist aus dem Fantasy Bereich entnommen und hat keine magische Bedeutung, stellt aber gut die "Zerrissenheit" oder auch Vielfalt der Chaosmagie dar. Oder, auf physikalische Kräfte bezogen, zeigt es, dass durch die vielen entgegen gesetzten Richtungen in die der Magier seine Kraft wendet, keinerlei vorankommen zustande kommt. Es sei denn durch Expansion (Erweiterung der Grenzen, Grundgedanke der Chaosmagie) oder durch Spezialisierung auf ähnliche Richtungen. Letztere Methode ist von vielen Chaosmagiern bevorzugt, die sich auf spezielle Gebiete der Magie spezialisieren.Die Chaosmagie lehnt es ab sich an feste Strukturen und Weltanschauungen (Paradigmen) zu binden. Es ist nicht ungewöhnlich für einen Chaosmagier mehrere Systeme zu verwenden. Etwa Runenmagie kombiniert mit Yoga, Daoismus und indianischem Schamanismus. Jeder Chaosmagier hat also seine eigene Weltanschauung (Paradigma) und praktiziert viele Systeme um so schneller zu Ergebnissen zu kommen.Die Chaosmagie ist auch nicht organisiert sondern besteht aus Individuen deren Anschauungen sich grundlegend voneinander Unterscheiden können. Natürlich findet man auch bei den einzelnen Yogis oder Hermetikern grosse Unterschiede, aber das Grundlegende Paradigma ist das selbe. Diese gemeinsame Basis ist bei Chaosmagiern nicht gegeben. Man müsste sagen die grundlegende Gemeinsamkeit der Chaosmagier ist, keine grundlegenden Gemeinsamkeiten zu haben.Manche Chaosmagier lassen auch wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse in ihre Studien einfliessen.In der Chaosmagie wird gern der Begriff Gnosis statt Trance verwendet so gibt es etwa Erregungsgnosis und Dämpfungsgnosis. Ist aber nichts anderes wie Trance.Für die Chaosmagie sind alle Glaubenssysteme nur Werkzeuge zum Erfolg, keine bindenden Strukturen.Da die Hermetik auch viele Systeme in sich vereint (etwa Tarot, Ritualmagie, Astrologie...) kann man gewisse Gemeinsamkeiten finden.Im Gegensatz zur Chaosmagie sieht die Hermetik die Weltanschauungen nicht als jederzeit austauschbar an sondern strebt danach das eigene Weltbild zu erweitern nicht hin und her zu wechseln wie man es gerade braucht. Inzwischen haben die meisten Chaosmagier aber erkannt, dass der ständige Paradigmenwechsel seine Probleme mit sich bringt und die anfänglichen Erfolge bald schwinden. Daher gehen immer mehr Chaosmagier zum hermetischen Ansatz über sich ein eigenes, umfassendes Paradigma zu basteln.Die Chaosmagie bindet sich also weder an Götter, noch philosophische, magische oder andere Vorstellungen sondern agiert frei. Es gibt aber auch Ausnahmen welche ganz speziell mit diversen Göttern arbeiten die ähnliche Eigenschaften haben etwa Kali und Loki."Ein offener Ofen bäckt kein Brot" und "Kohle wird nur durch enormen Druck und Hitze zum Diamanten" hält der Hermetiker der Moderne da dagegen.Nichtsdestotrotz sind einige Chaosmagier sehr erfolgreich und die sehr wirksame wie einfache Sigillenmagie entspringt der Chaosmagie.Ein Chaosmagier ist oftmals in der magischen Welt recht gebildet - sucht er sich doch aus allen Systemen etwas heraus - und gleicht auch hier dem Hermetiker. Ein Chaosmagier mag auch Hermetik mit anderen Systemen gemischt betreiben.Es gibt aber auch chaosmagische Orden, etwa die Illuminaten von Thanateros zu denen der auch sehr bekannte Chaosmagier Frater V.D. gehört. Mir scheint dieser Bund aber eher einem Arbeitskreis als einer echten Loge zu gleichen.Im 21. Jahrhundert kann man jedoch eine deutlichere Annäherung zwischen Hermetik und Chaosmagie sehen. Die Hermetiker lassen immer öfter "unhermetische" Magiezweige wie etwa Runenmagie oder Schamanismus in ihre Praxis einfliessen und immer mehr Chaosmagier gestalten sich ein umfassendes Allgemeinparadigma.Die Grundgedanken sind aber zu verschieden als das es zu einer echten Einigung kommen könnte.Hermetik: Verdelelung durch feste Struktur und Druck wie bei einem Diamanten. Saturn / Widder & Steinbockprinzip (Steinbock - Tradition)Chaosmagie: Vorankommen durch Erweiterung des Horizontes und einreissen der Grenzen. Neptun / Wassermannprinzip- So gesehen hat die Chaosmagie im Zeitalter des Wassermannes in das wir nun eintreten sicherlich eine blühende Zukunft vor sich.Zum Abschluss bleibt zu sagen, dass aufgrund der unterschiedlichen Paradigmen und mangelnder Struktur / Organisation der Begriff Chaos Magie gut gewählt ist. Man darf also keinesfalls Chaosmagier über einen Kamm scheren. Nirgendwo ist die Kluft zwischen gleichartigen Magiern grösser und in keiner anderen "Tradition" sind die Mitglieder unterschiedlicher. Man findet also sowohl Dilettanten als auch kompetente Magier in diesen Reihen, ganz chaotische und relativ geordnete Magier.

     

     

    Ägyptische Hermetik ist im Prinzip das selbe wie Hermetik nach Bardon. Der Unterschied liegt darin, dass die alten Ägypter in Tempeln lehrten, andere Ausbildungsmethoden und Prüfungen hatten und natürlich eine ganz andere Lebensweise und Einrichtung als heute möglich wäre.

    Auch die benutzten Symbole tragen andere Namen und haben teilweise andere Bedeutungen.Bei Bardon zum Beispiel kann man auch gänzlich ohne Kenntnis der Hieroglyphen oder der ägyptischen Götterwelt Erfolge erzielen und benötigt nicht zwingend einen persönlichen Lehrer.Einen schönen Einblick bietet das Buch "Eine ägyptische Einweihung" von Woldemar von Uxkull (Rüggeberg Verlag)

    Die sieben Bewusstseinsstufen

    Das göttliche Bewusstsein oder Gott kann, in der Welt der Erscheinungen, kurz in allem Geschaffenen, also der Schöpfung, in 7 Schwingungsoktaven unterteilt werden, die wiederum 8 „Hauptunterteilungen“ haben, welche sich abermals in viele Nuancen unterteilen lassen. Die höchste  Form des Bewusstseins, das göttliche Allbewusstsein, ist nur in Gott selbst, also dem nicht Geschaffenen vorhanden und kann in der Welt der Existenz nicht erfahren werden, daher wird in manchen hermetischen Traditionen nur von 7 Stufen gesprochen. Eine Schwingungsoktave enthält ein „Grundbewusstsein“ über das alle betroffenen Bewusstseinsformen der Oktave verfügen, sowie zahlreiche Nuancen die sich unterscheiden können. So kann ein Tier mehr Bewusstsein haben als ein anderes Tier, etwa ein Delphin mehr als eine Spinne, dennoch teilen sie das tierische Bewusstsein und verfügen nicht über das Menschliche. Des Weiteren kann ein Wesen nie eine höhere Schwingung (Bewusstseinsebene) ertragen, ohne dafür reif zu sein. Ein Tier kann ein menschliches Bewusstsein nicht ertragen und müsste sterben (und würde als Mensch wiedergeboren) und eine Pflanze würde sterben und als Tier geboren. Allein der Mensch kann 7 der 8 Stufen erreichen, ohne seinen Körper zu verlieren, jedoch nur wenn er reif ist. Würde man die Schwingung der 6. Stufe in einen Menschen der 4. Stufe lenken müsste er sterben. Da die Schwingung aber nicht seine eigene ist würde er in der nächsten Inkarnation natürlich wieder in der 4. Stufe starten.

    Vorübergehend kann man jedoch eine um eine Oktave höhere Schwingung in einen Menschen leiten ohne ihn zu töten, er kann die Schwingung aber nicht halten und sinkt zurück. Niederere Bewusstseinsformen würden auch bei nur einer Oktave sterben, Menschen können 1 Oktave, vorübergehend, noch ertragen, Höhere würden sie töten als wären sie vom Blitz getroffen. Jede höhere Oktave enthält alle Schwingungen der niedrigeren Oktaven und zusätzlich die eigene, neue. Die 5. Oktave enthält also auch die 1.2.3. und 4. Schwingungsoktave + der 5. Die 8. Enthält also alle und alles in sich. Eine Auflistung der Stufen:Materie: Die niederste Bewusstseinsform ist die von „lebloser“ Materie. Inzwischen weiss auch die Wissenschaft, dass selbst „leblose“ Materie ein Bewusstsein hat. In der nicht allzu fernen Zukunft wird Wasser unser neuer Datenträger sein, doch nicht nur Wasser, sondern alle Materieformen haben eine Form von Bewusstsein, sprich Wahrnehmung und eine Art Gedächtnis, auch wenn dies nicht bewerten oder Urteilen kann sondern einfach speichert und wer weiss wie, kann diese Informationen auch entnehmen wie wir es mit CDs und anderen Datenträgern tun. Dies geht auch mit Schwingung, wie wir es uns mit elektromagnetischen Feldern zu nutze machen doch es gibt auch höhere Energieformen als Diese.Materie bekommt also genau mit, was um sie herum und mit ihr geschieht, jedoch kann sie nichts tun.Pflanze: Pflanzen haben die Eigenschaften der Materie, und zusätzlich das Bewusstsein von Nahrung. Sie können Nahrung aufnehmen (Nährstoffe, Licht) und verwerten, sich Fortpflanzen und wachsen. Dieses Bewusstsein ist also schon deutlich höher und auch Anfänge von Trieben sind zu erkennen.Tier: Tiere haben zusätzlich zu den 2 bisherigen Bewusstseinsformen Gefühle / Emotionen.Tiere kennen nicht nur Fresstrieb, Fortpflanzungs und Selbsterhaltungstrieb, sondern können auch Geschehnisse Beurteilen und als „Gut“ oder „Böse“ empfinden. Eine wichtige Neuerung auf dem Weg zum menschlichen Bewusstsein. Tiere können sozial wirken, zusammenhalten, treu sein aber auch verärgert, ängstlich oder wütend.Mensch: Der „normale“ Mensch verfügt über die bisherigen Stufen und viele Personen leben ganz in ihren Trieben und Emotionen, sind so gesehen, also mehr Tier als Mensch. Der Mensch hat als neue Schwingung die Vernunft. Der Mensch kann planen, voraus denken, seine Handlungen überdenken und hat, bisher als einziges Wesen, wirklich die Kraft gänzlich aus sich selbst heraus, Herr über die äusseren Umstände zu werden, also nicht, Opfer der Umstände zu sein. Er muss nicht auf seine Instinkte hören sondern kann sich darüber erheben und anders handeln. Der Mensch ist die erste Lebensform die ihre Handlungen hinterfragt. Und darüber hinaus fragt, woher sie kommt (vor der Geburt) wohin sie geht (nach dem Tod) und warum es sie gibt. Der Mensch sucht nach einem Sinn im Leben, denkt, hat Religion. Diese Form des Denkens ist dem Menschen eigen (Intelligenz ist auch im Tierreich zu finden und unsere heutige Gesellschaft könnte sich von den Tieren einiges abgucken)Der Mensch kann daher auch seine Emotionen lenken und gezielt nutzen, was leider oft nur zur Erfüllung egoistischer Wünsche geschieht.Genie: Ein Genie ist nicht ein Mensch mit hohem IQ, sondern mit Intuition und einer intuitiven Gabe. Vom weltlichen Standpunkt verfügt ein Genie über eine „geniale“ Begabung – sei es in der Musik, Malerei, Bildhauerei, Wissenschaft oder in anderen Bereichen. Diese Menschen haben „Talent“. Vom magischen Standpunkt aus, hören sie auf ihre innere Stimme. Sie folgen ihrer „Intuition“ die nichts anderes ist, als ihre innere Verbindung zum Göttlichen in ihnen selbst. Diese göttliche Stimme taucht in ihrem Unterbewusstsein auf und leitet sie an, was zu ihren Begabungen führt bzw. sich in diesen äussert. Mitunter schon im Kindesalter vollbringen Genies Dinge, welche für erwachsene Fachleute des Gebietes schwierig oder gar unmöglich scheint. Das Genie tut jedoch nicht mehr als Unbewusst seine göttliche Kraft für ein gewisses Gebiet zu nutzen. Nicht selten haben Genies daher Probleme mit sozialen Kontakten und sind lieber allein, um besser ihrer Intuition lauschen zu können und viele bleiben unbekannt oder nur lokal bekannt, nur die wenigsten erreichen internationale Anerkennung. Genies beherrschen und lernen nicht mit dem Intellekt ein Wissensgebiet sondern verstehen intuitiv, erfassen mit Weisheit.Prophet: oder Magier, kann nun die göttliche Kraft seines göttlichen Selbst bewusst nutzen und ist sich seines wahren Selbstes bewusst. Wahres Selbst – Bewusstsein kommt in dieser Stufe hinzu. Er kann magische Wirkungen hervorrufen, die Stärke ist Abhängig vom genauen Entwicklungsgrad der Person. Wie in allen Bereichen spielen die Nuancen eine grosse Rolle.Der Prophet ist sich also seines eigenen göttlichen, wahren Selbstes bewusst, wie auch dem Göttlichen um sich herum und in seinen Mitmenschen. Man könnte es als die „Macht“ bezeichnen von der in Star Wars gesprochen wird, die alles mit allem verbindet und allgegenwärtig in allem ist. Durch dieses Bewusstsein werden diverse „magische“ Dinge vollbracht und auch das Sehen von Zukunft und Vergangenheit ermöglicht. In dieser Stufe ist der Mensch schon Herr seiner Triebe und Emotionen, doch kann er sie zum „Guten“ wie zum „Bösen“ nutzen also durchaus egoistisch wirken und seine Kraft missbrauchen was ihn aber zwangsläufig auf eine niedrigere Bewusstseinsstufe zurückwirft, wenn auch nicht sofort. Nicht selten muss ein Magier der seine Macht selbstsüchtig nutzt noch im selben Leben seine Kräfte aufgeben heisst, er verliert sie und fällt auf die 4. Stufe zurück, wenn nicht gar tiefer (was seinen Tod bedeuten würde mit einer Reinkarnation die seinem Bewusstsein entspricht)Gottmensch: In dieser Stufe kommt der wahre, unerschütterliche Glaube durch absolutes Wissen, vollkommenes Begreifen der Universalgesetze hinzu. Das Bewusstsein des Gottmenschen ist die höchste Bewusstseinsform die erfahren werden kann und existiert. Die göttliche Bewusstseinsform selbst ist ausserhalb von Zeit, Raum und Wahrnehmung und kann nur „SEIN“ aber nicht „werden“ oder „gewesen sein“ Der Gottmensch jedenfalls, ist sich des Göttlichen in allem vollkommen bewusst und verkörpert es in der Welt der Materie. Daraus resultierend, kann der Adept / Eingeweihte / Gottmensch nicht nur alle magischen Wirkungen mit Perfektion (ohne Anstrengung oder Aufwand) vollbringen sondern auch Allwissend werden. Während der Prophet für eine magische Wirkung mitunter tausende Hilfsmittel benötigt und es als harte Arbeit empfindet, kann der Gottmensch mit einem Gedanken allein erschaffen oder vernichten oder verändern. Er wirkt keine „Magie“ in dem Sinne, er wirkt Wunder. Der Gottmensch steht mit jedem Wesen in mentaler Einheit mit dem er es wünscht, er ist also, was er sein will. Wohin er sein Bewusstsein lenkt, sieht, hört, fühlt, schmeckt, riecht und weiss er alles. Er ist, mental, auch nicht an die Raumzeit gebunden und kann in einer Sekunde in der Raumzeit ein Wissen erwerben, für das man in der Raumzeit Jahrhunderte des Studiums benötigen würde, daher sind sie „Allwissend“ und „Allbewusst“Der Gottmensch hat das Ego und das Denken jedoch hinter sich gelassen. Er denkt nicht mehr, er weiss. Er ist nicht unsicher, denn er kennt die Wahrheit. Der Magier muss, wie der Wissenschafter, denken, überlegen und die Wahrheit in eine Symbolik und ein Denkmuster pressen, dass er mit dem Verstand erfassen und verstehen kann. Der Gottmensch braucht den Verstand nicht mehr um Dinge zu verstehen, er erfasst sie so wie sie sind, in ihrer vollkommenen Wahrheit. Er ist wissend und weise, ohne Verstand und Denken sondern mit vollkommenem Bewusstsein, das kein Denken mehr benötigt. So wie wir Atmen ohne darüber nachzudenken, oder wissen, dass Wasser nass ist ohne darüber nachzudenken. Dieses „automatische“ Wissen ist dem Gottmenschen in allen Dingen eigen.Da der Gottmensch Gott schon wesentlich ähnlicher ist als dem Menschen, genau genommen, der Mensch in der höchsten Form, also Gottes Ebenbild ist, hat er auch kein Bedürfnis mehr nach dem Ego. Er hat alle Triebe, Wünsche, Emotionen und Gedanken die nicht im Einklang mit Gott stehen hinter sich gelassen und kann nicht mehr zurückfallen, da es keine Versuchungen mehr für ihn gibt. Er  ist Gott in menschlicher Hülle.Gott: Die höchste Form des Bewusstseins ist zugleich die niedrigste und doch erhabenste Form. Gott kennt weder Raum noch Zeit, kennt daher weder Bewegung noch Form, kennt kein werden und kein gewesen sein sondern nur ein ewiges Jetzt ohne Grenzen, ohne Beschränkungen. Unendlichkeit ist ein Moment der sich ohne Begrenzung hinzieht, Ewigkeit ist ein Jetzt, das keine Zeit kennt und daher nie endet, nie war und nie sein wird, sondern stetig ist.Gott kann nicht erfahren, denn Gott steht über allem was erfahren werden könnte. Jedoch kann Gott sich in niedrigere Formen materialisieren und durch diese „erleben“. Alles was existiert ist ein Teil, der aus „Gott“ heraus gefallen ist und zu ihm zurück strebt und dabei Erfahrungen sammelt. Gott ist ewige, zeitlose Glückseligkeit, absolute Harmonie, Friede, alles was „Gut“ ist. Die höchste Ekstase, deren schwächste materialisierte Form der sexuelle Orgasmus ist.Das göttliche Bewusstsein oder Gott kann, in der Welt der Erscheinungen, kurz in allem Geschaffenen, also der Schöpfung, in 7 Schwingungsoktaven unterteilt werden, die wiederum 8 „Hauptunterteilungen“ haben, welche sich abermals in viele Nuancen unterteilen lassen. Die höchste  Form des Bewusstseins, das göttliche Allbewusstsein, ist nur in Gott selbst, also dem nicht Geschaffenen vorhanden und kann in der Welt der Existenz nicht erfahren werden, daher wird in manchen hermetischen Traditionen nur von 7 Stufen gesprochen. Eine Schwingungsoktave enthält ein „Grundbewusstsein“ über das alle betroffenen Bewusstseinsformen der Oktave verfügen, sowie zahlreiche Nuancen die sich unterscheiden können. So kann ein Tier mehr Bewusstsein haben als ein anderes Tier, etwa ein Delphin mehr als eine Spinne, dennoch teilen sie das tierische Bewusstsein und verfügen nicht über das Menschliche. Des Weiteren kann ein Wesen nie eine höhere Schwingung (Bewusstseinsebene) ertragen, ohne dafür reif zu sein. Ein Tier kann ein menschliches Bewusstsein nicht ertragen und müsste sterben (und würde als Mensch wiedergeboren) und eine Pflanze würde sterben und als Tier geboren. Allein der Mensch kann 7 der 8 Stufen erreichen, ohne seinen Körper zu verlieren, jedoch nur wenn er reif ist. Würde man die Schwingung der 6. Stufe in einen Menschen der 4. Stufe lenken müsste er sterben. Da die Schwingung aber nicht seine eigene ist würde er in der nächsten Inkarnation natürlich wieder in der 4. Stufe starten.

    Vorübergehend kann man jedoch eine um eine Oktave höhere Schwingung in einen Menschen leiten ohne ihn zu töten, er kann die Schwingung aber nicht halten und sinkt zurück. Niederere Bewusstseinsformen würden auch bei nur einer Oktave sterben, Menschen können 1 Oktave, vorübergehend, noch ertragen, Höhere würden sie töten als wären sie vom Blitz getroffen. Jede höhere Oktave enthält alle Schwingungen der niedrigeren Oktaven und zusätzlich die eigene, neue. Die 5. Oktave enthält also auch die 1.2.3. und 4. Schwingungsoktave + der 5. Die 8. Enthält also alle und alles in sich. Eine Auflistung der Stufen:Materie: Die niederste Bewusstseinsform ist die von „lebloser“ Materie. Inzwischen weiss auch die Wissenschaft, dass selbst „leblose“ Materie ein Bewusstsein hat. In der nicht allzu fernen Zukunft wird Wasser unser neuer Datenträger sein, doch nicht nur Wasser, sondern alle Materieformen haben eine Form von Bewusstsein, sprich Wahrnehmung und eine Art Gedächtnis, auch wenn dies nicht bewerten oder Urteilen kann sondern einfach speichert und wer weiss wie, kann diese Informationen auch entnehmen wie wir es mit CDs und anderen Datenträgern tun. Dies geht auch mit Schwingung, wie wir es uns mit elektromagnetischen Feldern zu nutze machen doch es gibt auch höhere Energieformen als Diese.Materie bekommt also genau mit, was um sie herum und mit ihr geschieht, jedoch kann sie nichts tun.Pflanze: Pflanzen haben die Eigenschaften der Materie, und zusätzlich das Bewusstsein von Nahrung. Sie können Nahrung aufnehmen (Nährstoffe, Licht) und verwerten, sich Fortpflanzen und wachsen. Dieses Bewusstsein ist also schon deutlich höher und auch Anfänge von Trieben sind zu erkennen.Tier: Tiere haben zusätzlich zu den 2 bisherigen Bewusstseinsformen Gefühle / Emotionen.Tiere kennen nicht nur Fresstrieb, Fortpflanzungs und Selbsterhaltungstrieb, sondern können auch Geschehnisse Beurteilen und als „Gut“ oder „Böse“ empfinden. Eine wichtige Neuerung auf dem Weg zum menschlichen Bewusstsein. Tiere können sozial wirken, zusammenhalten, treu sein aber auch verärgert, ängstlich oder wütend.Mensch: Der „normale“ Mensch verfügt über die bisherigen Stufen und viele Personen leben ganz in ihren Trieben und Emotionen, sind so gesehen, also mehr Tier als Mensch. Der Mensch hat als neue Schwingung die Vernunft. Der Mensch kann planen, voraus denken, seine Handlungen überdenken und hat, bisher als einziges Wesen, wirklich die Kraft gänzlich aus sich selbst heraus, Herr über die äusseren Umstände zu werden, also nicht, Opfer der Umstände zu sein. Er muss nicht auf seine Instinkte hören sondern kann sich darüber erheben und anders handeln. Der Mensch ist die erste Lebensform die ihre Handlungen hinterfragt. Und darüber hinaus fragt, woher sie kommt (vor der Geburt) wohin sie geht (nach dem Tod) und warum es sie gibt. Der Mensch sucht nach einem Sinn im Leben, denkt, hat Religion. Diese Form des Denkens ist dem Menschen eigen (Intelligenz ist auch im Tierreich zu finden und unsere heutige Gesellschaft könnte sich von den Tieren einiges abgucken)Der Mensch kann daher auch seine Emotionen lenken und gezielt nutzen, was leider oft nur zur Erfüllung egoistischer Wünsche geschieht.Genie: Ein Genie ist nicht ein Mensch mit hohem IQ, sondern mit Intuition und einer intuitiven Gabe. Vom weltlichen Standpunkt verfügt ein Genie über eine „geniale“ Begabung – sei es in der Musik, Malerei, Bildhauerei, Wissenschaft oder in anderen Bereichen. Diese Menschen haben „Talent“. Vom magischen Standpunkt aus, hören sie auf ihre innere Stimme. Sie folgen ihrer „Intuition“ die nichts anderes ist, als ihre innere Verbindung zum Göttlichen in ihnen selbst. Diese göttliche Stimme taucht in ihrem Unterbewusstsein auf und leitet sie an, was zu ihren Begabungen führt bzw. sich in diesen äussert. Mitunter schon im Kindesalter vollbringen Genies Dinge, welche für erwachsene Fachleute des Gebietes schwierig oder gar unmöglich scheint. Das Genie tut jedoch nicht mehr als Unbewusst seine göttliche Kraft für ein gewisses Gebiet zu nutzen. Nicht selten haben Genies daher Probleme mit sozialen Kontakten und sind lieber allein, um besser ihrer Intuition lauschen zu können und viele bleiben unbekannt oder nur lokal bekannt, nur die wenigsten erreichen internationale Anerkennung. Genies beherrschen und lernen nicht mit dem Intellekt ein Wissensgebiet sondern verstehen intuitiv, erfassen mit Weisheit.Prophet: oder Magier, kann nun die göttliche Kraft seines göttlichen Selbst bewusst nutzen und ist sich seines wahren Selbstes bewusst. Wahres Selbst – Bewusstsein kommt in dieser Stufe hinzu. Er kann magische Wirkungen hervorrufen, die Stärke ist Abhängig vom genauen Entwicklungsgrad der Person. Wie in allen Bereichen spielen die Nuancen eine grosse Rolle.Der Prophet ist sich also seines eigenen göttlichen, wahren Selbstes bewusst, wie auch dem Göttlichen um sich herum und in seinen Mitmenschen. Man könnte es als die „Macht“ bezeichnen von der in Star Wars gesprochen wird, die alles mit allem verbindet und allgegenwärtig in allem ist. Durch dieses Bewusstsein werden diverse „magische“ Dinge vollbracht und auch das Sehen von Zukunft und Vergangenheit ermöglicht. In dieser Stufe ist der Mensch schon Herr seiner Triebe und Emotionen, doch kann er sie zum „Guten“ wie zum „Bösen“ nutzen also durchaus egoistisch wirken und seine Kraft missbrauchen was ihn aber zwangsläufig auf eine niedrigere Bewusstseinsstufe zurückwirft, wenn auch nicht sofort. Nicht selten muss ein Magier der seine Macht selbstsüchtig nutzt noch im selben Leben seine Kräfte aufgeben heisst, er verliert sie und fällt auf die 4. Stufe zurück, wenn nicht gar tiefer (was seinen Tod bedeuten würde mit einer Reinkarnation die seinem Bewusstsein entspricht)Gottmensch: In dieser Stufe kommt der wahre, unerschütterliche Glaube durch absolutes Wissen, vollkommenes Begreifen der Universalgesetze hinzu. Das Bewusstsein des Gottmenschen ist die höchste Bewusstseinsform die erfahren werden kann und existiert. Die göttliche Bewusstseinsform selbst ist ausserhalb von Zeit, Raum und Wahrnehmung und kann nur „SEIN“ aber nicht „werden“ oder „gewesen sein“ Der Gottmensch jedenfalls, ist sich des Göttlichen in allem vollkommen bewusst und verkörpert es in der Welt der Materie. Daraus resultierend, kann der Adept / Eingeweihte / Gottmensch nicht nur alle magischen Wirkungen mit Perfektion (ohne Anstrengung oder Aufwand) vollbringen sondern auch Allwissend werden. Während der Prophet für eine magische Wirkung mitunter tausende Hilfsmittel benötigt und es als harte Arbeit empfindet, kann der Gottmensch mit einem Gedanken allein erschaffen oder vernichten oder verändern. Er wirkt keine „Magie“ in dem Sinne, er wirkt Wunder. Der Gottmensch steht mit jedem Wesen in mentaler Einheit mit dem er es wünscht, er ist also, was er sein will. Wohin er sein Bewusstsein lenkt, sieht, hört, fühlt, schmeckt, riecht und weiss er alles. Er ist, mental, auch nicht an die Raumzeit gebunden und kann in einer Sekunde in der Raumzeit ein Wissen erwerben, für das man in der Raumzeit Jahrhunderte des Studiums benötigen würde, daher sind sie „Allwissend“ und „Allbewusst“Der Gottmensch hat das Ego und das Denken jedoch hinter sich gelassen. Er denkt nicht mehr, er weiss. Er ist nicht unsicher, denn er kennt die Wahrheit. Der Magier muss, wie der Wissenschafter, denken, überlegen und die Wahrheit in eine Symbolik und ein Denkmuster pressen, dass er mit dem Verstand erfassen und verstehen kann. Der Gottmensch braucht den Verstand nicht mehr um Dinge zu verstehen, er erfasst sie so wie sie sind, in ihrer vollkommenen Wahrheit. Er ist wissend und weise, ohne Verstand und Denken sondern mit vollkommenem Bewusstsein, das kein Denken mehr benötigt. So wie wir Atmen ohne darüber nachzudenken, oder wissen, dass Wasser nass ist ohne darüber nachzudenken. Dieses „automatische“ Wissen ist dem Gottmenschen in allen Dingen eigen.Da der Gottmensch Gott schon wesentlich ähnlicher ist als dem Menschen, genau genommen, der Mensch in der höchsten Form, also Gottes Ebenbild ist, hat er auch kein Bedürfnis mehr nach dem Ego. Er hat alle Triebe, Wünsche, Emotionen und Gedanken die nicht im Einklang mit Gott stehen hinter sich gelassen und kann nicht mehr zurückfallen, da es keine Versuchungen mehr für ihn gibt. Er  ist Gott in menschlicher Hülle.Gott: Die höchste Form des Bewusstseins ist zugleich die niedrigste und doch erhabenste Form. Gott kennt weder Raum noch Zeit, kennt daher weder Bewegung noch Form, kennt kein werden und kein gewesen sein sondern nur ein ewiges Jetzt ohne Grenzen, ohne Beschränkungen. Unendlichkeit ist ein Moment der sich ohne Begrenzung hinzieht, Ewigkeit ist ein Jetzt, das keine Zeit kennt und daher nie endet, nie war und nie sein wird, sondern stetig ist.Gott kann nicht erfahren, denn Gott steht über allem was erfahren werden könnte. Jedoch kann Gott sich in niedrigere Formen materialisieren und durch diese „erleben“. Alles was existiert ist ein Teil, der aus „Gott“ heraus gefallen ist und zu ihm zurück strebt und dabei Erfahrungen sammelt. Gott ist ewige, zeitlose Glückseligkeit, absolute Harmonie, Friede, alles was „Gut“ ist. Die höchste Ekstase, deren schwächste materialisierte Form der sexuelle Orgasmus ist.

    Die zwölf Zwillingseigenschaften
    Der Magier muss versuchen die folgenden 24 Eigenschaften zu verinnerlichen und zu beherrschen. Je ausgereifter seine Herrschaft über jene Eigenschaften, desto höher seine Reife. Selbstbeherrschung der eigenen Seele ist also unbedingte Vorraussetzung für Magie wie auch Willenskraft und geistige Qualitäten, die jedoch, wie auch die Selbstbeherrschung, im Lauf des Aufstiegs trainiert werden und sich steigern. Man sollte es nicht zu leicht nehmen aber auch nicht denken, dass man schon ein Meister sein muss bevor man anfängt den Weg zu beschreiten, es sollte vielmehr in einander fliessen.

    Ihnen wird auffallen, dass die Eigenschaftspaare einander ausschliessen. Man kann nicht Schweigen und Reden zur selben Zeit. Hier kommt die Weisheit und Reife ins Spiel. Der Magier muss diese 24 Eigenschaften beherrschen. Das bedeutet, er muss diejenige wählen die im Moment angepasst ist und jene nicht in sich aufkommen lassen, die unangebracht ist. Die Eigenschaften sind alle göttlich. Es gibt keine Eigenschaft die nicht im göttlichen, positiven Sinne gebraucht werden könnte, obwohl die meisten nur negativ gebraucht werden. Eine Eigenschaft kann an einem Ort zu einer bestimmten Zeit verwendet göttlich oder negativ wirken. Gehen wir die Liste kurz durch und kommen dann zu Beispielen:Schweigen – RedenEmpfänglichkeit – UnbeeinflussbarkeitGehorchen – HerrschenDemut – SelbstvertrauenBlitzschnelle – BesonnenheitAlles annehmen – Unterscheiden könnenVorsicht – MutNichts besitzen – Über alles verfügenAn nichts gebunden sei – TreueSich zeigen – Unbemerkt bleibenTodesverachtung – LebensschätzungGleichgültigkeit – LiebeEs gibt Momente in denen muss man Schweigen. Zum Beispiel wenn man sich selbst oder andere durch Reden dem Spott oder einer Gefahr ausliefern würde, oder jemandem etwas sagen müsste, für das er nicht reif ist und damit nicht umgehen kann. In diesem Sinne ist es göttlich gebraucht. Schweigt man aber, obwohl man durch Reden jemanden vor Schaden bewahren könnte, so ist es negativ verwendet und wird zu Verschweigen. Niemals Schweige man jedoch aus Angst, denn auch diese wäre negativ, schweigt man jedoch aus einem edlen Grunde, so ist es richtig gebraucht.Wer Geheimnisse ausplaudert, unsensibel ist, beleidigt oder Dinge verrät mit dem das Gegenüber nicht umgehen kann, redet zur falschen Zeit am falschen Ort. Hier wäre Schweigen angebracht. Wer redet um jene zu lehren, die Wissen suchen und etwas lehren kann, der nutzt die Gabe des Redens göttlich, ebenso, wer das Reden nutzt um Gewalt zu vermeiden und dergleichen.Empfänglichkeit ist göttlich gebraucht, wenn man die höheren Mächte, das Göttliche, Gute und Schöne empfängt, sich dafür öffnet und der höheren Führung folgt. Ist man jedoch empfänglich für den Willen Anderer, negative / niedrige Einflüsse oder die eigenen Niederungen des Selbst, oder kann man zwischen guten und bösen Einflüssen unterscheiden, so ist es negativ gebraucht und wäre besser mit Unbeeinflussbarkeit gewappnet.Unbeeinflussbarkeit ist also göttlich gebraucht, wenn man sich nicht von anderen Menschen, Kräften oder Mächten beeinflussen lässt, die nicht der eigenen Entwicklung helfen. Ist man jedoch auch den göttlichen Kräften gegenüber Unbeeinflussbar, so wird daraus die negative Isoliertheit.Absoluter Gehorsam gegenüber dem göttlichen Willen ist unerlässlich für jeden Menschen, der in die höheren Bewusstseinsebenen aufsteigen möchte. Der göttliche Wille offenbart sich durch die eigene, innerste Überzeugung. Keine Furcht, Schwierigkeit oder Gegensprecher können sie erschüttern. Die innerste Überzeugung, der absolute Glaube ist so stark, dass nicht einmal gegensätzliche „Fakten“ ihn erschüttern können. Wer diesem Willen Gottes, der innersten Überzeugung folgt, gebraucht den Gehorsam im göttlichen Sinn. Wer jedoch aus Angst, Gier, Einfachheit oder anderen Gründen anderen Dingen gehorcht als seiner innersten Überzeugung, gebraucht diese Eigenschaft negativ.Herrschaft ist göttlich gebraucht, wenn man sich selbst und seine niederen Triebe unter die Herrschaft der göttlichen Eigenschaften stellt. Ebenso herrscht jener göttlich, der anderen Wesen  bei ihrer Entwicklung hilft und sie anleitet und zum Wohle ihrer geistigen Entwicklung handelt und sie auf göttliche Pfade führt. Wer sie jedoch missbraucht um selbstsüchtige und egoistische Ziele zu verwirklichen und seine niederen Triebe zu befriedigen, wer anderen seinen Willen aufzwingt, der nutzt die Herrschaft negativ und sie verkommt zur Tyrannei.Demut soll der Magier dem Göttlichen gegenüber empfinden, aus dem Bewusstsein heraus, dass alles aus dem Göttlichen geschaffen wurde, dorthin zurückkehren wird und göttlich ist. Ohne das Göttliche wäre alles nur Leere Hülle ohne Bewusstsein oder Leben. Daher übe sich der Magier in höchster Demut dem Göttlichen und damit seinem wahren Selbst gegenüber.Wenn der Magier jedoch vor einem Menschen auf die Knie fällt, selbst wenn es sein Lehrmeister oder ein Kaiser wäre, würde aus der göttlichen Demut ein negatives sich demütigen.Selbstvertrauen ist göttlich gebraucht, wenn man dem Göttlichen in sich selbst vertraut und das Göttliche in sich offenbart und lebt. Selbstvertrauen benötigt auch Selbstbewusstsein – sich Bewusst sein, dass man göttlich ist und Gott ist und ohne das Göttliche, nichts tun  könnte. Vertraut man hingegen in die „eigenen“ Kräfte und meint, von Gott unabhängig zu sein und vertraut damit dem Ego, wird daraus die negative Überheblichkeit und Falscheinschätzung der eigenen Kräfte, daher kenne man auch seine Kräfte.Schnelles Denken und Entscheiden kann an einem gewissen Ort und einer bestimmten Zeit erforderlich sein und mag wichtige Entscheidungen treffen oder über Leben entscheiden. In so einer Lage muss der Magier fähig sein, sofort das Richtige zu tun und sich für den besten Weg zu entscheiden, mit göttlicher Geistesgegenwart zu handeln. Wird jedoch übereilt ohne Nachzudenken und einfach aus Bequemlichkeit schnell entschieden, wird daraus Übereilung oder Hast.Besonnenheit bedeutet, wichtige Entscheidungen mit bedacht und wohlüberlegt zu treffen. Wie beim Schachspiel sollte man im vor raus planen und sehen, wohin die einzelnen Optionen führen würden. Dann wäge man genau ab und entscheide. Kommt man jedoch nie zu einer Entscheidung oder schiebt sie länger auf als nötig, so wird daraus die negative Unentschlossenheit.Auch muss der Magier lernen mit allen Umständen zufrieden zu sein. Er muss Herr, nicht Sklave seiner Gelüste damit auch des Geldes sein. Nie soll er nach Geld streben, aber es auch zum Wohle der Wesen einsetzen können ohne es zu horten oder selbstsüchtig zu verschwenden, wenn er es hat.  Die inneren Eigenschaften geben einem Wesen seinen Wert, nicht äussere Einflüsse. Der Wert eines Wesens kann weder durch Demütigungen oder Spott verkleinert, noch durch Lob und Anerkennung erhöht werden.Der Magier muss also mit allen Lebensumständen zufrieden und glücklich sein können, und grosse Duldsamkeit und Nachsicht haben.Jedoch darf aus dem göttlichen Annehmen der Umstände, keine Feigheit oder Charakterlosigkeit werden. Wenn das Göttliche angegriffen und seine Lehren verfälscht werden, muss der Magier eingreifen und sich selbst und das Göttliche verteidigen. Auch soll er Niemandem auf der Tasche liegen und für sich selbst sorgen, soviel er es benötigt.Der Magier muss jedoch auch Unterscheiden können und stets das Göttliche, das beste wählen. Wer nicht gründlich unterscheiden kann wird leicht den Einflüsterungen und Versuchungen erliegen die ihm im Laufe des Pfades begegnen werden.Der Magier muss vorsichtig sein mit seinen Handlungen  und wem er vertraut. Das wahre Böse zeigt sich nie als solches sondern tarnt sich oft als etwas Heiliges. Kriege wurden nie im Namen des Bösen geführt, sondern es waren die „Guten“ auf beiden Seiten die einander töteten im Namen „Gottes“ oder von „Göttern“, genauer ihren Herrschern und Priestern.So muss der Magier seine Handlungen und Vertrauten prüfen und Vorsicht walten lassen auf seinen Schritten, denn der Weg der Magie ist schmal und die Grube auf beiden Seiten tief.Sie darf aber nicht zu Zaghaftigkeit, Furcht oder übertriebener Vorsicht werden die am Handeln hindert.Doch muss er auch mutig sein und im rechten Moment den Mut haben etwas zu wagen und zu riskieren. Er muss mutig auf seinem Weg schreiten und darf sich nicht durch übertriebene Vorsicht oder Angst abhalten lassen. Aber der Mut darf auch nicht zu Übermut und Furchtlosigkeit werden, auf dass man nicht Blind in Gefahren stürme, denen man nicht gewachsen ist oder die unnötig sind. Dennoch muss man sich zum Wohle der Wesen für diese einsetzen können auch wenn das Gefahr bedeutet.Der Magier muss in der Lage sein, sowohl ohne weltlichen Besitz zu arbeiten und glücklich zu sein, wenn es seine Aufgabe erfordert. Er muss aber auch mit Besitztümern umgehen können, heisst, sie nicht verschwenden oder für niedere Dinge missbrauchen. Richtig gebraucht hilft der Besitz dem Magier und anderen Wesen bei der geistigen Entwicklung.Der Magier darf nichts sein eigen nennen, denn alles gehört Gott und ist von Gott, für Gott, durch Gott. Er muss ungebunden sein und jederzeit bereit, für das höhere Ziel der allgemeinen geistigen Entwicklung alles zurück zu lassen und seine Aufgabe zu erfüllen. Er darf nicht an Personen, selbst wenn es Partner oder die eigenen Kinder sind, noch an Orte, Gegenstände oder anderes gebunden sein. Er soll jedoch nicht bettelarm sein und Menschen meiden, sondern vielmehr helfen wo er nur kann.Er muss aber treu gegenüber dem Göttlichen, seinen Idealen und Zielen gegenüber sein egal was es von ihm verlangt. Auch soll er nie Jemanden verraten, sondern Abschied nehmen und weiterziehen wenn es nötig ist.Präsenz zu zeigen, wenn es nötig ist, auftreten, lehren, eingreifen. Sich in der Welt zeigen und öffentlich Arbeiten können muss ein Magier beherrschen. Er darf sich aber nicht seiner Selbst wegen zur Schau stellen wollen für Anerkennung oder ähnliches, sondern um zu helfen.Er muss auch in der Lage sein, sich und sein Wirken zu verbergen, wenn ein offenes Arbeiten Probleme mit sich bringen oder eine edle Aktion verhindern würde. Er darf dabei nicht an sein Ego, sondern an das Ziel allein denken.Der Magier darf keine Angst vor dem Tod haben und in der Lage sein, sein eigenes Leben zu geben um anderen Wesen bei ihrer Entwicklung zu helfen. Nie soll er Furcht haben oder sich an das Leben klammern. Jedoch soll er auch nicht leichtfertig den Selbstmord suchen und so fliehen oder töten.Lebensschätzung bedeutet, dass der Magier das Leben in allen Aspekten liebt und somit, alle Lebwesen, auch jene, die andere Menschen verabscheuen würden. Leben ist heilig und der Magier wird nie etwas tun, das Leben unnötig gefährdet und er achtet jede Form des Lebens als Ausdruck des Göttlichen in einer gewissen Stufe des Bewusstseins.Gleichgültigkeit bedeutet, frei von egoistischem Denken das zu tun, was für die Entwicklung eines Wesens (auch sich Selbst) das Beste ist. Manche Menschen lernen durch schmerzhafte Erfahrungen besser, als durch Hilfe. Manche benötigen eine Ohrfeige und wie schon grosse Meister sagten, auch Jesus: „Es ist besser jemand stürbe, als dass seine Seele Schaden erleide.“ Gleichgültigkeit ist göttlich gebraucht, wenn man in der Lage ist auch seine Kinder leiden zu lassen oder ihnen Schmerz zuzufügen, auf das sie wachsen. Gleichgültigkeit darf jedoch nie zu Lieblosigkeit werden oder gar zu Sadismus.Liebe bedeutet, alle Wesen, ohne Unterschied zu lieben. Die göttliche Liebe kennt keinen Unterschied. Der Magier muss Engel und Dämonen, Verbrecher und Gerechte, Lebensretter und Kriegstreiber, die schönsten und hässlichsten Wesen verstehen und lieben, ihnen Zuneigung und Wohlwollen entgegenbringen egal was sie sind oder wie sie aussehen.Liebe meint aber keine geschlechtliche oder elterliche Liebe, sondern eine allumfassende, bedingungslose Liebe, nicht gegenüber dem Wesen an und für sich, sondern eine Liebe gegenüber dem Göttlichen in jedem Wesen, da jedes Wesen Teil Gottes ist und somit die Entwicklung zurück zu Gott im Vordergrund steht.

    buchbild

                                 Magie:

    Ursprung, Definition, Probleme, Vorraussetzungen & Tipps für Anfänger:Das Wort Magier stammt vom Wort Magusch (babylonisch)  (lateinisch Magus, griechisch Magos, arabisch Magh) ab, mit dem früher die höchsten Eingeweihten in Tempeln bezeichnet wurden, also die antiken Priestermagier.Daher kommt wiederum das Wort Magie - also die Tätigkeit welche diese Priestermagier ausführen, genauer also Gottesdienst, Rituale, Lehren, Die Umwelt verändern, geheime Praktiken anwenden, Wunder wirken, in die Zukunft sehen aber auch Mathematik, Architektur und Geometrie, Medizin, Chemie und Psychologie - Magie eben. (Magie ist die Summe aller Wissenschaften und viele Wissenschaften stammen direkt aus der Magie. Physik, Mathematik und Chemie wurden früher ganz in die Magie eingeordnet, heute ist die Psychologie ein seltsames Mittelding geworden)  Da später viele Priester nur noch die Mysterien nach ahmten anstatt sie zu beherrschen bekam Magie auch die Bedeutung von Zauberei, Blendwerk, Gaukelei. Es gibt aber einen grossen Unterschied zwischen Magie, Zauberei und Gaukelei. Letztere ist ein nachahmen der Mysterien durch Tricks und Geschicklichkeit. Zauberei ist ein Gebrauch magisch geladener Formeln und Geräten ohne dass der Anwender genau wüsste was er tut, welche Kräfte er eigentlich in Bewegung setzt oder welche Verantwortung er dabei übernimmt.

    Der Magier dagegen ist sich aller Auswirkungen seines Tuns bewusst, kennt die universalen Gesetze und wird nie selbstsüchtig oder gegen die göttlichen Gesetze handeln - er ist ein wahrer Priestermagier, Diener an Gott und der Menschheit der seine Macht zum Wohl der Menschen einsetzt.Magie ist der aktive Weg zu Gott, man geht Gott entgegen indem man sich veredelt und selbst Gott immer ähnlicher wird. Indem man bewusst handelt, fühlt, denkt, Herr seiner Gedanken, Gefühle und Triebe wird und aus der Vernunft geleitet von der allumfassenden Liebe handelt, geht man näher zu Gott und durch die bewusste Selbstbeherrschung und Willensschulung wird man schliesslich selbst ein Gott. Wobei Mystik der passive Weg zu Gott ist, der Weg des Gebetes, der Hingabe, der Demut und der Selbstaufopferung.Der Ursprung der Magie ist historisch unbekannt, so wie historisch auch gerne vergessen wird, dass es in allen Kulturen der Menschheit Magie betrieben wurde und anzunehmen ist, dass eine Tätigkeit die gar nichts bringen würde sich kaum so hartnäckig in allen Kulturen der Welt über so viele Jahrtausende halten würde.Wer der erste Magier war ist auch der Magie unbekannt und es gibt die alte Streitfrage, wer den ersten Meister eingeweiht hat. Für mich ist die Frage schnell beantwortet, da man sich auch ohne Meister, wenn auch mit ungleich mehr Aufwand, selbst einweihen kann, was in der heutigen Zeit auch oft ratsam ist.Die verschiedenen Strömungen der Magie gehen auf verschiedene Ursprünge zurück aber man kann sagen, dass das alte Ägypten die meisten Systeme geboren hat, die sich wiederum eben auf die ägyptische Hermetik zurückführen lassen die der Legende nach auf Atlantis zurückgeht.Es gibt viele Definitionen der Magie und noch mehr magische Systeme, Strömungen und vor allem Magier. Während Laien sich meist strikt an Anweisungen anderer, meist ihnen unbekannter Magier halten (und dafür so gut wie keinen Erfolg haben) entwickeln professionelle Magier ihr eigenes System, wobei sie sich an einem oder meist mehreren bestehenden Systemen orientieren. Schliesslich ist die Magie auch etwas sehr persönliches, bei dem, ähnlich der Psychologie, jeder Mensch andere Vorraussetzungen, Ziele, Möglichkeiten und Probleme mitbringt und daher für eine wirklich erfolgreiche Arbeit auch ganz individuell diesen Dingen entsprechen muss.Daher ist es schwierig eine Allgemeingültige Definition zu finden, welche den stark individualistischen Charakter der Magie nicht verletzt. In der Tat hat aber jeder Magier und jeder Autor seine eigene Definition. Hier die meine (David):Magie ist die bewusste Veränderung von sich selbst, welche eine bewusst herbeigeführte Veränderung des Umfeldes bewirkt.Begründung: Jede Art der Magie versucht das Umfeld in eine gewünschte Richtung zu verändern. Dafür wird in jeder Strömung der Magie ein Mittel (Ritual, Meditation etc) angewendet, welches aber direkt nur eine innere Veränderung bewirkt (Trance, Umdenken, Charakterveränderung) die wiederum neue Energien mit sich bringt, welche im Endeffekt die gewünschte Veränderung hervorrufen. Man ist nicht nur seines eigenen Glückes Schmied sondern auch der Schöpfer seiner eigenen Realität. Der Unterschied zwischen einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung und Magie ist einerseits, dass die magische Variante der bewussten Kontrolle untersteht und andererseits, diese "Einbildung" derart stark verdichtet werden kann (Gedankenwellen sind Energiewellen und Materie = Energie) dass sie auch von anderen Menschen wahrgenommen werden kann. Ob Heilung, Levitation oder Erfolgsmagie, letztlich basiert alles auf einer Einbildung (Gedankenbilder) die stark genug sind die Person und damit das Umfeld zu verändern. In der Tat wandelt sich die Welt mit der Person, die sich ändert. In Ritualen werden absichtlich Extremzustände hervorgerufen (Erregungstrance) welche die nötigen Energien freisetzt um die gewünschte Änderung zu vollbringen. (Woher diese letztlich kommen sei mal dahingestellt)Wenn sie sich jedoch als ernsthafter Magieanwender versuchen wollen, unabhängig von der ihnen bevorzugten Strömung, rate ich ihnen jedoch sich ihre eigene Definition von Magie zuzulegen. Wie gesagt ist die Magie etwas sehr individuelles und damit sie gut funktioniert muss sie auf ihre persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten zugeschnitten sein. Sie werden kaum Erfolg mit Runenmagie haben, wenn sie aus China stammen und zu Runen und der germanischen Götterwelt absolut keinen Bezug haben. Die Magie bietet viele Weltanschauungen und Vorgehensweisen und ich würde ihnen empfehlen sich derjenigen zu widmen, die ihnen am meisten entspricht.Grosse Probleme die vielen angehenden Magiern den Weg versperren sind vor allem Realitätsflucht, Grössenwahn und Engstirnigkeit.Wer sich mit Magie befasst glaubt daran. Wer an Magie glaubt hat schon einen leichten Hang zur weltlichen Realitätsflucht, sprich, derjenige sucht Lösungen für Probleme, die er nicht mit "anerkannten" Methoden lösen kann oder will. Die Beweggründe später bei der Magie zu bleiben sind hingegen meistens wesentlich spirituellern und edler.Jedenfalls verlieren sich viele "Magier" in ihren eigenen Fantasiewelten und Tagträumen ohne zu bemerken dass ihre Magie keinerlei Auswirkung ausgenommen einer Halluzination hat.Wenn sich nach ihren magischen Operationen keinerlei Erfolg einstellt, sie aber überzeugt sind dass es geklappt hat, sind sie ihrer Fantasie zum Opfer gefallen oder haben ihre magischen Sinne noch zu wenig trainiert. Viele beginnen ein grosses Talent zu entwickeln ihre Fehler und Misserfolge zu übersehen oder schönzureden. Magie hat nicht die Absicht sie an der Nase herumzuführen, sondern eben praktische Ergebnisse zu liefern. Bleiben diese aus, machen sie etwas falsch, denn es existieren seit Jahrtausenden glaubwürdige Berichte (im 20. Jhd auch wissenschaftlich beglaubigte) dass es funktioniert.Magie versucht die Realität zu verändern, nicht ihr zu entfliehen.Grössenwahn ist das Problem dass besonders jene Menschen betrifft, die sich der Magie aus Verzweiflung oder Gier zuwenden. Die Magie selbst hat zwar keine Grenze, wohl aber der Magier. Ein durchschnittlicher Mensch kann, wenn er trainiert, durchaus 120 kilo stemmen. Wenn er gar nicht trainiert wird er es kaum schaffen, kläglich scheitern oder sich gar verletzen. Selbiges gilt für Marathonlauf etc. Sie sehen was ich meine.In der Magie braucht man vor allem Willenskraft, Imaginationsfähigkeit und  einen unerschütterlichen Glauben. Da es für die meisten Menschen unmöglich ist ihren Alltag so zu leben, werden eben Rituale etc. gemacht um diese Kraft vorübergehend zu erreichen, wenn sie so wollen ist es magisches Doping. Handsiegel sind ja auch nur magische Konditionierungen deren Handhaltung einen gewissen Gedankengang und Energiestrom aktiviert.Viele Magier verfallen vorübergehend, leider auch viele dauerhaft dem magischen Grössenwahn und damit verbunden der immer drastischer werdenden Selbstüberschätzung. Auch wenn in der Theorie nichts unmöglich ist und die Magie ja darin liegt "unmögliches" eben doch möglich zu machen, gibt es eine Grenze dessen was sie wirklich Glauben (auch Unbewusst) und sich vorstellen können. Und schon mancher Anfänger war enttäuscht und erklärte alles für Humbug weil er es bei seinem ersten Ritual nicht geschafft hat, 1 Million Euro aus der Luft erscheinen zu lassen.Engstirnigkeit und übertriebene Genauigkeit haben auch schon manch ehrgeizigen und eifrigen Schüler dazu verdammt, "ewig" ein solcher zu bleiben. Natürlich gibt es gute Anleitungen und Systeme nach denen man gut arbeiten und lernen kann. Aber wer sich auf Dogmen versteift wird nicht weiterkommen, da Magie eben individuell ist und man nicht erwarten kann dass das, was für einen indischen Einsiedler der Antike funktionierte, auch für einen europäischen Geschäftsmann der Moderne funktioniert.Die Schüler Franz Bardons (nach seinen Büchern) geben oftmals nach 1 - 2 Jahren auf und gehen zu anderen Systemen über oder lassen die Magie ganz fallen. Für solche Fälle gibt es bei Golden Dawn ein regelrechtes Auffangbecken wo "verkorkste" Bardon Schüler wieder entwirrt werden.Das Problem liegt dabei nicht am System, welches für einen gewissen Typ Mensch sehr gut funktioniert, sondern daran, dass die Schüler sich vor lauter Warnungen gar nicht trauen ohne Bardons Erlaubnis zu denken. Er schreibt zwar selbst, dass der Schüler selbst denken soll, doch traf ich schon einige Bardon Schüler die sich hartnäckig auf Details und Kleinigkeiten versteiften und ein Jahr oder mehr von einer einzigen Übung aufgehalten wurden oder sich wegen einer Unklarheit in der Formulierung gar nicht erst an die Übung selbst herangetraut haben.Auch in der Magie gilt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Selbstüberschätzung ist allerdings auch gefährlich und KANN in einer Psychiatrie, im Selbstmord oder anderen Todesursachen enden. Das sind allerdings Extrembeispiele die zwar passieren können, aber sehr selten sind. Wer sich nicht Hals über Kopf in die gefährlichsten Praktiken reinstürzt wird schlimmstenfalls enttäuscht, weil sein Vorhaben nicht gleich geklappt hat.Wie erwähnt, wenn man sich beim Gewichtheben überschätzt kann man sich auch schwer verletzen.Wer sich mit Magie befasst sollte einen ausgeglichenen Charakter haben.Nicht zu ehrgeizig und übereifrig, aber auch nicht arbeitsscheu und faul.Nicht übertrieben Genau, aber auch nicht schlampig.Wer diese Vorraussetzungen noch nicht hat, kann sie mit Stufe 1 und 2 nach Bardon erwerben. Ich werde auch Übungen anführen die einfach sind und helfen.Egal welchen Weg man geht ist jedoch Willenskraft, Disziplin, Ernsthaftigkeit, Intelligenz, Vorstellungskraft (Imagination) und Glaubensstärke von entscheidender Bedeutung für den magischen Weg und Erfolg. Wie stark der Erfolg von den einzelnen Komponenten abhängt ist jedoch verschieden.Daher ein kurzer Leitfaden:
    1. Sehen sie sich verschiedene Systeme in der Theorie an bevor sie an die Praxis herangehen. Lesen sie sich einige Sachen durch. In der heutigen Zeit können sie wählen und sicht nicht Zwangsweise an das System gebunden das lokal zur Verfügung steht.
    1. Entscheiden sie sich für das System das ihnen am meisten zusagt und ihrem Charakter am besten entspricht.
    1. Egal welches System sie wählen sollten sie die Bereitschaft mitbringen, die Magie in ihr tägliches Leben zu integrieren. Sie sollten sich mindestens 1 halbe Stunde täglich der Magie widmen, und sei es nur ein Buch zu lesen. Seien sie ferner bereit ein anderer Mensch zu werden und sich und ihre Wünsche und Bedürfnisse zu verändern. Viele Wege lehren sie eine Bescheidenheit die zur Glückseligkeit führt. Man kann wunschlos glücklich sein, und wer das ist, braucht nicht alle Reichtümer der Welt. Seien sie auch bereit im Alltag die Magie zu übernehmen. Seien sie nicht nur ein Magier wenn sie ein Ritual machen. Je mehr sie ihren veredelten Charakter im Alltag leben, umso erfolgreicher werden sie magisch arbeiten.
    1. Schulen sie ihre Willenskraft, Vorstellungskraft und ihren Glauben. Das brauchen sie für jedes System. Übernehmen sie sich aber nicht. Sie müssen nicht 20 Tage auf Nahrungsaufnahme verzichten um Willensstärke zu entwickeln. Es reicht etwas, das sie unbedingt tun wollen nicht zu tun oder auf später zu verschieben. oder etwas zu tun das sie gar nicht tun wollen. Eiskalt duschen oder Autosuggestion sind auch gute Startmethoden für Anfänger. Steigern sie sich langsam. Wie beim Training mit Gewichten gilt - es soll sie fordern. Aber nicht überfordern - und auch nicht unterfordern. Bei magischen Operationen setzen sie sich am besten kleine Ziele für den Anfang. Sei es nur sich vorzunehmen, dass sie am Abend einen Traum von einer Seefahrt haben. Sie werden kleine Erfolge verzeichnen die ihren Glauben stärken. Und irgendwann werden sie wirklich durch Handauflegen mehr Zustande bringen als moderne Medizin.
    1. Bleiben sie beharrlich aber gönnen sie sich auch Urlaub. Magische Übungen können fordern. Manchmal kann man sich auch gar nicht aufraffen und der Wille reicht nicht aus. Bevor sie sich jetzt unwürdig finden, lassen sie die Übung für den Tag ausfallen und lesen stattdessen etwas das sie wieder motiviert. Sie erreichen mehr wenn sie langsam voranschreiten und kurze Pausen einlegen, als wenn sie sich abmühen und zusammenbrechen. Dennoch gilt - wenn sie jeden Tag üben können, kommen sie schneller voran.
    1. Hören sie auf ihr Gefühl. Wenn sich ein System für sie falsch anfühlt, dann passt es nicht zu ihnen, aber auch Übungen die ihnen zuwider sind, sind nicht die Richtigen, sie werden nach hinten losgehen. Denn wenn einem etwas zuwider ist, dann geht man mit negativen Gefühlen an diese Übung und so wird sie dann auch. Deshalb geht es dann daran eine andere Übung zu finden die dass selbe Ergebnis hat, wie die Übung haben sollte, die nicht zu ihnen passt.
    Wichtig ist aber dabei zu unterscheiden: Ist das Gefühl Faulheit? Ihr innerer Schweinehund? Oder haben sie, sprich ihr wirkliches Ich, ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Oder ist bevor diese Übung gelingt noch eine andere Sache aufzulösen?   

    Mystik:Das Wort Mystik stammt von dem griechischen Wort Mystikos ab und bedeutet geheimnisvoll. Es bezeichnet heute religiöse und spirituelle Erfahrungen.Mystik ist der passive Weg zu Gott, bei dem sie die göttlichen Gesetze und Gebote einhalten und im Sinne dieser Lehren leben. Die Anbetung von Gott ist die Liebe eines Dieners zu seinem Herren. Der Mystiker versucht Gott auf sich aufmerksam zu machen und betet inbrünstig, dass Gott ihm entgegen gehen möge.Beinahe alle Religionen haben ihre Mystiker, nur wenige ihre Magier.Der passive Weg zu Gott ist der Weg der Liebe, der Hingabe, der Weisheit und der Aufopferung.Der Mystiker stellt sein Leben in den Dienst seiner Gottesvorstellung und ist im höchsten Grade religiös – nicht fanatisch sondern den Lehren der Liebe entsprechend tolerant, milde und weise.Der Weg der Mystik setzt einen tiefen Glauben voraus, eine Sehnsucht nach Gott, Liebe, Verständnis, Toleranz, Hingabe.Wer diesen Weg gehen will sollte sich von den Dogmen der Kirchen lossagen und selbst die heiligen Schriften lesen oder z.B. ein Kurs in Wundern und interpretieren um seinen Weg zu erkennen. Wohl kann der Mystiker an Gottesdiensten teilnehmen, wird jedoch auch zu Hause beten und Gott verehren.Im Grunde gilt vieles was für die Magie gilt auch für die Mystik, denn oft wird vergessen, dass es früher nicht nur keine Trennung zwischen Magie und Wissenschaft gab sondern auch nicht zwischen Magie und Mystik. Die frühen Priester Ägyptens waren sowohl Magier, als auch Mystiker, als auch Gelehrte ihr Wissen und Weg wurde aber später geteilt. Auch die Schamanen früher Kulturen waren zugleich Magier UND Mystiker. Die Herren göttlicher Macht und zugleich Diener der Götter.Magie ist der aktive Weg der Selbstbeherrschung, Mystik der passive Weg der Selbstveredelung.Da die Hermetik Magie und Mystik vereint, eine recht klare Begriffsdefinition hat und viele Religionen und magische Systeme daraus hervorgingen, beschreiben wir einige grundlegende Themen (etwa Gott, Mensch) unter dem Punkt Hermetik.

    Wer ist online auf der Webseite

    Aktuell sind 16 Gäste und keine Mitglieder online

    © 2017 Website is modify by SaschaJan

    Kontaktnachricht